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In der Woche nach Martini sind wir wieder zum Gansessen nach Stubersheim „gepilgert“. In gewohnter Weise ging es zunächst mit der Bahn bis Amstetten und von dort zu Fuß weiter. Es war ein grauer Herbsttag, aber es war trocken, so dass wir gutgelaunt nach einer 1 ¾ Stunden-Wanderung das „Bahnhöfle“ in Stubersheim erreichten. Die nicht laufen konnten oder wollten, sind wieder mit dem Auto nachgekommen. Wir waren insgesamt 36 Erwachsene und Kinder.
Einiges Wissenswerte über Stubersheim: Der kleine Ort liegt auf einem der höchsten Punkte der Stubersheimer Alb. Er wurde 1092 erstmals urkundlich erwähnt. Anfänglich war er in helfensteinischem, dann ab 1396 in ulmischem Besitz. Das Stubersheimer Wappen nimmt auf diese Vergangenheit Bezug: In einem horizontal geteilten Schild ist oben ein Elefant (aus dem Helfensteiner Wappen) und unten ein von einer weißen Linie umrahmtes schwarzes Feld (aus dem Ulmer Wappen) zu sehen. Seit 1972 ist Stubersheim ein Teilort der Gemeinde Amstetten. Die Einwohnerzahl beträgt knapp 400.
In Stubersheim gibt es eine Haltestelle der Lokalbahn Amstetten – Gerstetten, die von den Ulmer Eisenbahnfreunden betrieben wird. Im Sommer verkehrt an bestimmten Tagen auf der Strecke ein historischer Dampfzug, der besonders für Familien mit Kindern eine große Attraktion darstellt.
Günter Schürger
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