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In diesem Jahr gingen wir zum zehnten Mal zum Gansessen nach Stubersheim. Der Gansbraten im „Bahnhöfle“ schmeckte wieder köstlich. Die Qualität dort ist einfach besser
als in der Jahnhalle, wo wir früher hingingen. Dass das „Bahnhöfle“ einen guten Ruf hat, wirkt sich aber leider auch auf die Preise aus. Die große Portion Gansbraten
mit Beilagen, von denen man so viel nehmen konnte, wie man wollte, kostete diesmal 18,60 €; vor 10 Jahren zahlte man für die gleiche Portion noch 12,80 €.
Wir waren 23 Personen. Fast alle sind bis Amstetten mit dem Zug gefahren. Von dort wanderten wir nach Stubersheim - und zurück. Es war ein schöner Herbsttag.
Auf der Wanderung raschelte das trockene Herbstlaub unter den Füßen, was besonders den mitlaufenden Kindern große Freude bereitete. Auf dem Hinweg nutzten wir
den westlichen Waldweg, auf dem Rückweg abends den östlichen, der parallel zur Museumseisenbahn verläuft. Auf google maps gibt es zwischen diesen Wegen noch
einen dritten, der am westlichen Rand des Militärgeländes vorbeiführt. Ihn sollten wir künftig auch einmal testen.
Auf der Heimreise schenkte die „Bosnier-Fraktion“ wieder den berühmten Slivovic (Zwetschgenschnaps) aus und verteilte dazu dünne Scheiben ihres luftgetrockneten Schinkens.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass der eine oder andere Teilnehmer in einer fröhlichen Stimmung nach Ulm zurückkehrte.
Günter Schürger
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