|
Eine Woche nach Martini sind wir auch in diesem Jahr zum Gansessen nach Stubersheim in das Gasthaus „Bahnhöfle“ gepilgert. Wir waren insgesamt 26 Personen.
Der Teil der Teilnehmer, der gerne wanderte, fuhr zunächst wieder mit der Eisenbahn nach Amstetten. Von dort ging es dann bei Sonnenschein durch den wunderschönen
Herbstwald weiter bis Stubersheim. Dort angekommen, gab es eine Überraschung. Alle Gasträume des „Bahnhöfle“ waren noch von Gästen belegt, so dass wir außerhalb
des Hauses warten mussten. Der Wirt rettete die Situation allerdings, indem er uns Becher mit heißem Glühwein zur Überbrückung der Wartezeit herausbrachte.
Nachdem wir schließlich in die Gastwirtschaft eingelassen wurden und das Essen bestellen konnten, zeigte sich, dass die Zahl der gewünschten Gansessen größer
war als die der vorbestellten. An dieser Stelle sei der Bedienung nachträglich ein großes Dankeschön gesagt. Durch geschickte Verhandlung konnte sie jedem Gast
das Essen bringen, mit dem er zufrieden war.
Auf dem Nachhauseweg herrschte wieder die einmütige Meinung vor, dass das „Bahnhöfle“ in Stubersheim immer noch eine „erste Adresse“ für einen guten Gansbraten ist.
Günter Schürger
|
|