Jahresauflug nach Speyer vom 7. – 9. September 2007

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Der Jahresausflug führte uns in die geschichtsträchtige Stadt Speyer in der Pfalz. Wir waren diesmal eine relativ kleine Gruppe. Dass wir innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal die Pfalz ansteuerten, muss wohl an dem guten Wein, der kulturellen Vielfalt und vielleicht auch an dem gemütlichen Wesen der Leute dort liegen.

Nach einer Fahrt mit viel Stop-and-Go-Verkehr kamen wir am Freitag später als geplant in Speyer an. Wir belegten zunächst unsere Zimmer. Dann ging es gleich weiter zum Speyerer Altstadtfest. Rund um den Fischmarkt drängten sich in den engen Gassen Tausende, aßen und tranken und lauschten den Bands. Dass wir alle erst nach Mitternacht ins Bett kamen, wird da niemand verwundern.

Am Samstagmorgen war das Freundschaftsspiel gegen die Pfalzflugzeugwerke angesetzt. Wir spielten auf einem Kleinfeld. Der Gegner legte sofort ein Tempo vor, bei dem wir, die wir noch an den Nachwirkungen des vorangegangenen Abends litten, nicht mithalten konnten. 4:1 für die Pfalzflugzeugwerke hieß es bereits zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit kamen wir dann aber immer besser ins Spiel. Schließlich endete das Spiel mit einem alle Seiten befriedigenden 7:7 Unentschieden. Marc, Dragan und Sherman schossen je ein Tor, vier trug der überragend spielende Reinhold zum Endstand bei. Viel Beifall erhielt auch Günter Hörmann im Tor; vor allem als er einen Neunmeter-Strafstoß hielt.

Samstagnachmittag war dann Kultur angesagt. Zunächst besichtigten wir den romanischen Dom. Er gehört zum Weltkulturerbe und übertrifft an Größe und Bedeutung alle anderen romanischen Kirchen Deutschlands. Die Krypta des Doms beherbergt die Gräber der Salier, die von 1024 bis 1125 regierten. Acht deutsche Kaiser und Könige, unter ihnen Heinrich IV. - durch seinen Bußgang nach Canossa bekannt - und vier Königinnen liegen dort begraben. Nach dem Dom besuchten wir das Historische Museum der Pfalz. Die Sonderausstellung „Attila und die Hunnen“ zeigten einen Hunnenfürsten, der nicht der wilde Barbar war, wie manchmal dargestellt, sondern ein kluger Krieger und Staatsmann, der von ca. 395 – 453 ein von Zentralasien bis Frankreich sich erstreckendes Vielvölkerreich schuf. Attila lebte in seiner Jugend zeitweise am römischen Kaiserhof in Ravenna, wo er das römische Staatswesen kennen lernte. Abends stand erneut der Besuch des Altstadtfestes auf dem Programm.

Den Abschluss am Sonntag bildete der Besuch des Auto & Technik-Museums in Sinsheim. Neben aller Art von historischen Fahrzeugen (Autos, Lokomotiven, Kriegsgeräten) waren auch Vertreter der einstigen, zivilen Überschallflugzeuge, eine französische Concorde und eine russische Tupolew, zu bestaunen.

Zum Schluss sei noch Lothar Neff, Spartenleiter Fußball der Pfalzflugzeugwerke Sportgemeinschaft e.V., vielmals gedankt. Er hatte das Freundschaftsspiel arrangiert und uns während des Aufenthalts sehr gut betreut.

Günter Schürger

09.09.2007, Sinsheim, Auto & Technik-Museum
Von links nach rechts:
Elfriede und Günter Schürger, Günter Hörmann, Sherman Weigl, Günter Wünsche, Günter Bühler, Dragan Jovanović, Otto Ryll, Marc Gerlach, Reinhold Haas, Uli Sontheimer, Gitte Bächtle

Dragan und Sherman im Einsatz

Speyer, Historisches Museum der Pfalz

08.09.2007, Speyer
Von links nach rechts:
Otto Ryll, Günter Wünsche, Marc Gerlach, Günther Hörmann, Sherman Weigl, Günter Bühler, Elfriede Schürger, Günter Schürger

Tor für Telesport!

vor dem Anpfiff

08.09.2007, Speyer, Pfalzflugzeugwerke : BSG Telesport Ulm 7:7
Von links nach rechts:
Stehend: Günter Bühler, Marc Gerlach, Dragan Jovanović, Günter Schürger, Günter Wünsche, Otto Ryll
Kniend: Uli Sontheimer, Reinhold Haas, Sherman Weigl, Günter Hörmann