| Mit zwei Kleinbussen fuhren wir am Freitagmorgen vom EADS-Parkhaus los.
Wir waren 17 Personen, darunter drei Frauen. Wir fuhren zunächst der Donau entlang bis Donaueschingen.
Dort machten wir Rast und besuchten im Fürstlich Fürstenbergischen Schlossgarten die Donauquelle. Warum
die relativ kleine Quelle, die einige Meter weiter in die viel wasserreichere Brigach fliesst, als Donauursprung
bezeichnet wird, blieb uns unklar. Auch die am Quellenbecken angebrachten Hinweis- und Gedenktafeln aller
Donauanliegerstaaten halfen uns in dieser Frage nicht weiter. Wenn, wie üblich, die von der Mündung am
weitest entfernte Quelle den Beginn eines Flusses darstellt, dann müsste eigentlich die Bregquelle der
Donauursprung sein. Die Schlossgartenquelle wäre es jedenfalls nicht, auch keine der in ihrer näheren
Umgebung noch existierenden 15 weiteren Quellen.
Von Donaueschingen fuhren wir weiter durch den herbstlichen Schwarzwald. Am Ausgang des Höllentals
bogen wir bei Himmelreich nach Buchenbach ab, wo wir im Gasthaus Adler, das wir schon von unserem
Colmarausflug kannten, zu Mittag assen. Danach ging es weiter nach Kirchzarten im Dreisamtal. Dort bezogen
wir im Hotel Sonne unsere Unterkünfte und fuhren dann mit Werner Mang in die Innenstadt von Freiburg.
Hier besichtigten wir das Dreisamstadion, schlenderten durch die Altstadt und besuchten den Markt mit
dem roten Kaufhaus und dem berühmten Freiburger Münster, dessen gotischer Turm als schönster Turm
der Christenheit gepriesen wird.
Am Samstagvormittag stand das Fussballspiel gegen die AH-Mannschaft des SV Kirchzarten auf dem Programm.
Unser Gastgeber zeigte sich spendabel und schenkte schon in der Pause mehrere Flaschen Rotwein aus. Dass
wir das Spiel 8:3 verloren, lag nicht an diesem Pausenwein; der Gegner war uns einfach spielerisch überlegen.
Am Samstagnachmittag fuhren wir dann durchs berühmte Glottertal. Die vom Fernsehen her bekannte
Schwarzwaldklinik sahen wir nur in der Ferne. Auf kurvenreichen Strassen durch die Weinberge des Kaiserstuhls
erreichten wir schliesslich Ihringen. Hier kosteten wir in einer Strausswirtschaft den neuen Suser, probierten die
verschiedensten badischen Rot- und Weissweine und assen frischgebackenen Flammkuchen.
Am Sonntagmorgen erklommen wir den Freiburger Schlossberg und dort einen die Baumwipfel überragenden
Aussichtsturm. Leider verhinderte ein früher Herbstnebel die Weitsicht. Nach einem weiteren Rundgang durch
die Freiburger Innenstadt fuhren wir über Buchenbach zurück nach Ulm. Auf der Rückfahrt wurden erneut
ausgiebig Bouquet und Geschmack verschiedener badischer Weine getestet.
Werner Mang, der seit einigen Monaten in Stegen bei Freiburg wohnt, hatte den Aufenthalt und das Fussballspiel
organisiert und uns drei Tage lang ortskundig betreut. Ihm sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.
Günter Schürger
|