| Das Ziel unseres diesjährigen Ausflugs war
der Spreewald, eine einzigartige Naturlandschaft zwischen Berlin und Dresden. Wer einmal
zur Sommerzeit durch den Spreewald fuhr, sei es mit dem Boot, dem Fahrrad oder auch dem
Auto, versteht, weshalb diese Auenlandschaft seit 1991 in die Liste der geschützten
Biosphärenreservate der UNESCO aufgenommen wurde. Im Spreewald verzweigt sich die Spree
in über 300 Kanäle. Auf diesen Kanälen gleiten geräuschlos, von den Schiffern mit
langen Stangen geschobene Kähne umher. Telesport
folgte einer Einladung des Sportvereins Niewitz, der während unseres Aufenthalts sein
jährliches Sportfest feierte. Niewitz ist eine kleine Gemeinde am westlichen Rande des
Spreewalds.
Auf dem Niewitzer Sportgelände waren Zelte aufgestellt, in
denen wir kostenlose übernachten konnten. Wer wollte, konnte allerdings auch in einem
preisgünstigen Gewerkschaftsheim schlafen. Das Frühstück wurde jeden Morgen an langen
Tischen auf dem Sportgelände von den Frauen der Niewitzer Sportkameraden serviert. Bei
stets herrlichem Wetter schmeckte dieses Frühstück köstlich. So begann für uns der
Morgen schon mit guter Laune.
Wir waren drei Tage in Niewitz. Die Tage waren voller
Aktivitäten. Wir spielten Fußball gegen die Niewitzer alte Herren (Ergebnis 5:4 für
Telesport), nahmen an einem Freifeldvolleyballturnier teil, schipperten auf den
Spreekanälen umher , besuchten die Schwesterstädte Guben (BRD) und Gubin (Polen) am
Grenzfluß Neiße und hatten viel Spaß auf einem Tanzabend im Landhaus Niewitz.
Die erfahrene Gastfreundschaft verpflichtet natürlich.
Wenn die Niewitzer Sportsfreunde ihr Vorhaben wahrmachen und im nächsten Jahr nach Ulm
kommen, werden wir uns sehr anstrengen müssen, um etwas Gleichwertiges auf die Beine zu
stellen. |